Textilabfälle sind ein wachsendes globales Problem mit weitreichenden ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Die weltweite Textilindustrie ist eine der größten und am schnellsten wachsenden Industrien, die jedes Jahr eine enorme Menge an Textilprodukten herstellt. Schätzungen gehen davon aus, dass derzeit weniger als 1 % der Textilien recycelt werden. Ein erheblicher Teil der Textilabfälle landet auf Mülldeponien, wo Naturfasern wie Baumwolle erst nach Jahren zersetzt werden. Synthetische Fasern wie Polyester bleiben noch viel länger bestehen und verschmutzen die Umwelt.

Das spanische Unternehmen PICVISA hat Technologien und Lösungen für diesen Anwendungsbereich entwickelt. Die Schlüsselkomponente der vollautomatischen Textilsortiermaschine von PICVISA ist die Hyperspektralkamera Specim FX17 des finnischen Herstellers Specim. Diese Kamera arbeitet im Zeilenscan-Modus und erfasst Hyperspektraldaten im Nahinfrarotbereich (NIR) von 900 bis 1700 nm. Die hyperspektrale NIR-Bildgebung ermöglicht die Identifizierung der Zusammensetzung von Textilprodukten, da verschiedene Textilfasern (natürliche, künstliche und synthetische) einzigartige spektrale Eigenschaften aufweisen, die zur Klassifizierung verwendet werden können. Mit der Hyperspektralkamera Specim FX17 kann PICVISA Bilder aufnehmen und die spektralen Reaktionen verschiedener Materialien mit außergewöhnlicher Präzision analysieren. Dies ist die Grundlage für die nachfolgende Sortierung der unterschiedlichen Textilien.

Maschinenbau: Picvisa, www.picvisa.com

Bildverarbeitung: Specim, Spectral Imaging Ltd., www.specim.com

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